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IT/Elektronikwerkstätten der Fakultät für Chemie und Pharmazie

Werkstätten im Institut für Physikalische Chemie und im Otto Krayer Haus

 

In Kooperation mit den Werkstätten des Chemischen Laboratoriums reparieren wir Geräte mit elektrischen Defekten. Sind die Geräte transportierbar sollten sie nach Absprache in ungeöffnetem Zustand in den Elektronischen Werkstätten im Institut für Physikalische Chemie oder im Otto-Krayer-Haus angeliefert werden. Eine möglichst konkrete Fehlerbeschreibung hilft bei der Eingrenzung des Fehlers. Bedienungsanleitungen und technische Unterlagen sollten, sofern vorhanden, mitgebracht werden.
Der Arbeitsauftrag besteht aus zwei Seiten und sollte nur auf einem Blatt ausgedruckt werden. Ein Werkstattauftrag kann auch online ausgefüllt werden. Ist das Gerät mit Gefahrstoffen in Berührung gekommen muss eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgefüllt werden.

SMD

 

 

 

 

 

 

 

  • Grundsätzlich müssen alle Geräte die zur Reparatur kommen vorher gereinigt und dekontaminiert sein.
  • Werkstattauftrag online
  • Die wissenschaftliche Notwendigkeit des Auftrags muss vom Auftragsbefugten per Unterschrift bestätigt werden.


Aktuelles:

  • Ein Werkstattauftrag kann ab sofort auch online ausgefüllt werden

 

Auftragsannahme:

Andreas Gimbel (Leiter der Werkstatt)
Albertstraße 23a
Institut für physikalische Chemie
Raum Nr. 00.12a

andreas.gimbel@physchem.uni-freiburg.de
Tel.: +49761 203-6176

Torsten Stappenbeck
Albertstraße 25
Institut für Pharmazeutische Wissenschaften
(Otto-Krayer-Haus)
Raum Nr. 00.052

torsten.stappenbeck@cl.uni-freiburg.de
Tel.: +49761 203-6341

Institut für physikalische Chemie
Raum Nr. 00.12a

nach Absprache

Institut für Pharmazeutische Wissenschaften
(Otto-Krayer-Haus)
Raum Nr. 00.052
hier finden Sie die Werkstatt im Otto Krayer Haus
Mo-Fr 9:00 - 12:00 Uhr

Lagepläne:

Lageplan Gebäude

Gebäude Nr. 9
Gebäude Nr.10

Formulare sollten jetzt nur noch online ausgefüllt werden!

pdfsign.png Arbeitsauftrag
pdfsign.png Dekontaminations Erklärung
pdfsign.png IT-Auftrag

 

Sicherheit

Im Umgang mit elektrischen Anlagen in chemischen Labors sind bestimmte Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Es müssen bestimmte Regeln beachtet werden um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Änderungen an elektrischen Anlagen dürfen nur Elektrofachkräfte vornehmen: (Definition "Elektrofachkraft" bei Wikipedia). Eine Elektroprüfung  muss regelmäßig durchgeführt werden, für Laborgeräte, Elektrowerkzeuge und Elektrogeräte in Sozialräumen jedes Jahr, entweder von einer Elektrofachkraft oder von einer "Elektrotechnisch unterwiesenen Person".

Die ortsfesten Geräte werden entweder von uns oder von einer Fachfirma geprüft, Geräte mit Wartungsvertrag sollten in der Regel von der Wartungsfirma geprüft werden.

In den Labors der Fakultät wird auch mit Lasern gearbeitet, auch hier sind spezielle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Sollten Sie hierzu Fragen haben wenden Sie sich bitte an die/den Laserschutzbeauftragte/n (Wikipedia) für Ihren Bereich.

An die Beschäftigten in den Labors der Fakultät: Bitte beachten Sie die Hinweise zu älteren Magnetrührern

Laborgeräte

Bei den Laborgeräten handelt es sich in erster Linie um Geräte die einer starken Beanspruchung unterliegen wie Magnetrührern oder Zentrifugen etc. Natürlich liegt es oft am Alter bestimmter Geräte oder deren elektronischer Bauteile wenn ein Gerät nicht mehr funktioniert. Aber auch die richtige Bedienung und die sorgsame Pflege eines Gerätes spielen eine Rolle. Ein Netzanschlusskabel z.B. wird selbsverständlich nicht am Kabel aus der Dose gerissen sondern am Stecker herausgezogen. In chemischen Labors in denen mit Flüssigkeiten hantiert wird besteht natürlich eine besondere Vorsichtspflicht. Elektrischer Strom und Wasser sind bekanntlicherweise unter Umständen tödlich weshalb in Labors auch spezielle Sicherheitseinrichtungen wie Fehlerstrom-Schutzschalter zum Einsatz kommen.

Unterstützung

Wird Hilfe bei der Arbeit mit elektronischen Geräten benötigt steht Ihnen die elektronische Werkstatt mit Rat und Tat zur Seite. Benötigen Sie Unterstützung bei der Inbetriebnahme einer Schaltung oder beim Aufbau von Messstrecken, brauchen Sie Hilfe am PC oder haben Sie allgemeine Fragen zu elektrischen/elektronischen Geräten und Aufbauten helfen wir Ihnen gerne weiter.

Unterlagen

Handelt es sich um einen elektronischen Fehler werden Unterlagen wie Stromlaufläne und Bestückungspläne benötigt, leider liegen diese nicht immer vor und die Hersteller-Firmen sind nicht immer bereit ihre Unterlagen zur Verfügung zu stellen, was die Suche erheblich erschweren, manchmal sogar unmöglich machen kann. Handelt es sich um Geräte in denen Mikroprozessoren verbaut sind kann eine Reparatur unter Umständen auch nicht durchgeführt werden. Hinzu kommt die Problematik der Miniaturisierung die mit SMD Bauteilen in die Elektronik ihren Einzug gehalten hat. Für eine Reparatur mit diesen kleinen Bauteilen sind natürlich spezielle Hilfsmittel wie Binokulare und spezielles Werkzeug unverzichtbar. Da sich eine Reparatur auf Bauteileebene meistens nicht lohnt oder nicht ohne Weiteres durchführen lässt können dann nur ganze Baugruppen getauscht werden.

Personal Computer

Teilweise werden auch die PCs der Fakultät in unserer Werkstatt installiert auf- oder umgerüstet. Momentan dürfte Windows 7 der Standard auf den Uni PCs sein, teilweise auch schon Windows 10. Oft entspricht die Hardware nicht mehr den Betriebssystemvoraussetzungen oder die Geräte sind einfach zu alt und müssen durch neue ersetzt werden. (BW-PC) 

Spezialfälle

In besonderen Fällen kann die Elektronik-Werkstatt leider nicht helfen. Es seien hier z.B. die Reparatur von großen Zentrifugen oder Autoklaven genannt. Bei diesen Geräten besteht ein besonderes Sicherheitsproblem da man es in diesen Fällen mit hohen Drehzahlen und großem Druck zu tun hat. Bei diesen Geräten ist eine Reparatur durch die Entsprechende Wartungsfirma vorgeschrieben.
Ein weiterer Sonderfall sind Laborwaagen, diese sollten nach einer Reparatur kalibriert werden was im Normalfall nur eine Fachfirma übernehmen kann.

Bei defekten der elektrischen Haustechnik ist das Technische Gebäude Management zuständig.

Entsorgung

Sind die Geräte zu alt und stellen sie eine Gefahr dar müssen sie entsorgt werden. Alte Magnetrührer (vor 1971) z.B. entsprechen nicht mehr den heutigen VDE Vorschriften. Diese Geräte müssen aus dem Verkehr gezogen werden. Teilweise werden die Geräte dann auseinandergenommen und Materialien z.B. Metalle getrennt entsorgt, teilweise wandern sie in den Elektroschrott oder in den Sondermüll. Die Stabsstelle-Umweltschutz übernimmt die fachgerechte Entsorgung von Gefahrstoffen und Sondermüll.